Linux auf Motorola Powerstack
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| YDL-3.0 Desktop mit Gnome 2.0 |
Motorola Powerstack
Bis Ende der 90er Jahre hat Motorola
PowerPC-Rechner unter eigenen Label verkauft. Sie sind heute
günstig (< 50 Euro) zu haben und bieten dafür ein sehr gutes
Preis-Leistungsverhältnis. Mein Powerstack II von 1996 hat
folgene Eckdaten:
- 300 MHz PowerPC 604e-Prozessor
- 256 KB pipeplined burst 2nd level cache
- 128 MB RAM
- Symbios Logic 53c825 Fast-Wide-SCSI-Controller
- 100 MBit DECchip 21140 [FasterNet] Ethernet
- Cirrus Logic GD 5446 PCI-Grafikkarte
Ursprünglich gab es eine AIX-Version und eine Windows
NT-Version für diese Rechner.
Yellow Dog Linux
Yellow Dog Linux ist eine
PowerPC-Linux-Distribution, die RedHat für i386 sehr ähnlich ist.
Obwohl sie hauptsächlich fürs Macs entwickelt wird, läßt sie sich
relativ problemlos auf Powerstacks installieren, man braucht
jedoch ein auf PReP-Rechnern bootfähiges Image. Ausserdem muss
die Installation im Text-Modus erfolgen, da die
Framebuffer-Treiber für die serienmässige
Cirrus-Logic-Grafikkarte mit dem Anaconda-Installer nicht
funktionieren.
Hier gibt's Boot-Images für den Yellow Dog Linux 3.0
Install-CD-Satz:
Kernel
Nach einigen Versuchen mit Vanilla-Kerneln (bei
hoher Ethernet- und SCSI-Aktivität bleibt der SCSI-Controller
hängen) und dem PReP-Kernel von ppckernel.org (erkennt nur 32MB)
verwende ich den benh-Kernel-Tree mit guten Resultaten.
Will man mit obigem Kernel das Ethernet-Interface benutzen,
muss in der /etc/modules.conf folgendes stehen:
Java
Funktionierende Java-Implementierungen gibt es auf
penguinppc.org
(leider nur 1.3.1). Wer mutig ist, kann tomcat mit gcj
ausprobieren: Naoko-Project.
Für YDL braucht man dazu noch die redhat-java-rpm-scripts und
passende Module für den YDL Apache. Siehe nächster
Punkt.
RPMs
Einige RPMs, die ich im Laufe der Zeit selbst
übersetzt habe, finden sich hier: http://gurke.gaertner.de/ydl-rpms/.
Links